

Kinder und Jugendliche fordern NPD-Verbot
Der Kindergipfel 2012 der Naturfreundejugend Deutschlands fordert in seinem heute verabschiedeten Zukunftsvertrag das sofortige Verbot der NPD, da diese Partei ihrer Meinung nach in erster Linie außerdemokratische Ziele verfolgt.
Außerdem fordern die 12- bis 15-Jährigen, dass die medizinische Versorgung von Flüchtlingen nicht nur im Notfall gewährleistet wird - sie sollen dieselben Möglichkeiten der Nutzung des Gesundheitssystems haben wie deutsche Staatsbürger auch. Auch die Altersgrenze, bis zu der Flüchtlinge Zugang zur Schulbildung erhalten, sollte angehoben werden, damit sie die Chance haben, sich gemäß ihrer Fähigkeiten zu qualifizieren.
Die etwa 50 teilnehmenden Kinder und Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren haben in den vergangenen drei Tagen intensiv über Diskriminierung in sozialen Netzwerken, Rassismus und Rechtsextremismus debattiert. Daraus hervorgegangen ist ein aus Forderungen und Selbstverpflichtungen bestehender Zukunftsvertrag, der heute Nachmittag und morgen Vormittag mit politischen Entscheidungsträgern öffentlich diskutiert wird.
Seit dem Jahr 2000 veranstaltet die Naturfreundejugend Deutschlands alle zwei Jahre einen Kindergipfel. Der Verband setzt sich für die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein und engagiert sich für mehr Gerechtigkeit und Partizipation. Der Kindergipfel stand in diesem Jahr unter dem Motto " Einer für alle, alle gegen einen - Tatort DisKRIMInierung".
Informationen zum Kindergipfel gibt es im Internet unter www.kindergipfel.de <https://webmailcluster.1und1.de/xml/deref?link=http%3A%2F%2Fwww.kindergipfel.de#_blank>